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07.03.2008

Joseph Weizenbaum (* 8. Januar 1923 ; † 5. März 2008 )

Joseph Weizenbaum war einer der Pioniere der KI; den meisten unter uns wird er vorallem wegen seiner Arbeit an ELIZA ein Begriff sein.
Darüberhinaus machte er sich als Computerkritiker einen Namen, wobei er sich selbst eher als Gesellschaftskritiker sah, da laut seiner Aussage, der Computer mit Kritik nichts anfangen könne.
Zu seinen bekanntesten schriftlichen Werken gehören u.a. die Bücher “Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft” und “Computermacht und Gesellschaft.”. In beiden zeigt er sich kritisch gegenüber der Entwicklung der heutigen Informatik.
So betonte er vorallem sein Leben lang, wie wichtig es sei einen verantwortungsvollen Umgang mit Technologie auszuüben und wie ensetzt er über die teilweise vorherrschende Gleichgültigkeit in den Reihen der Informatiker sei.
Dementsprechend ist seine Antwort auf die ihm oft gestellte Frage “Was darf ich tun, was darf ich nicht?” einfach wie auch einprägsam:
Wenn Du das, wofür Du arbeitest, mit den eigenen Händen auch tun würdest, dann magst Du deine Arbeit weiterführen. Wenn Du es nicht tun würdest, wenn du z.B. als Raketenbauer keine Menschen mit der bloßen Hand umbringen magst, dann mußt Du mit deiner Arbeit aufhören.

Abschliessend ist zu sagen, dass er mit seiner Denkweise wohl zu den Lichgestalten der Informatik gehörte und man es jedem ans Herz legen sollte sich einmal mit seinen Ansichten befasst zu haben. Eine gute Möglichkeit dazu findet man hier.

Dieser Beitrag wurde zuletzt am 08.03.2008 bearbeitet.
Kategorien: StugA | 1 Kommentar

One Response to “Joseph Weizenbaum (* 8. Januar 1923 ; † 5. März 2008 )”

  1. Blueray sagt:

    Gott habe ihn gnädig.