StugA Aktuell
Nächste StugA-Sitzung: 08.11.2017
(Raum: MZH 8090)
Links
Termine
27.Nov

KIF-Orga Treffen

18:00–20:00

MZH 1450

29.Nov

StugA-Informatik Sitzung

12:10–14:00

MZH 8090

04.Dez

ONOC-Orga Treffen

18:00–20:00

MZH 1450

06.Dez

FBR

09:00–12:00

06.Dez

StugA-Informatik Sitzung

12:10–14:00

MZH 8090

06.Dez

Rektorat informiert

15:00–16:00

Mensa

11.Dez

KIF-Orga Treffen

18:00–20:00

MZH 1450

13.Dez

Stugenkonferenz

12:00–14:00

13.Dez

StugA-Informatik Sitzung

12:10–14:00

MZH 8090

13.Dez

SR-Sitzung

18:00–19:00

20.04.2009

Studieren zum Führen von Krieg

I Want You for the U.S. Army

Die Geschichte zeigt, dass es einen deutlichen Katalysator für die Wissenschaft gibt. Die Informatik und Informatik-Verwandte Wissenschaften nehmen sich da nicht aus. Es geht wie ihr bereits vermuten dürftet um Kriege, oder andere Auseinandersetzungen in welchen massiv Gewalt eingesetzt wird.

Sowohl die Universität, als auch der StugA Informatik haben sich wiederholt gegen Forschung und Arbeiten in Bereichen ausgesprochen, welche zu konfliktunterstützenden Technologien führen können. Nichtsdestotrotz erreichen uns häufig Anfragen von Rüstungsunternehmen oder Firmen die solchen nahe stehen. Ob wir nicht Werksstudenten werden wollen oder ob wir nicht eine Diplomarbeit im Bereich von autonomen Waffenträgersystemen ausschreiben möchten. Die Liste kann beliebig wietergesponnen werden.

Unsere Meinung kennen wir, doch wie schaut es mit euch aus? Wie würdet ihr euch Entscheiden wenn ihr einen gut dotierten Vertrag als studentische Hilfskraft angeboten bekämet? Wie weit lasst ihr euch von der allseits propagierten Ethik der Wissenschaften in die Verantwortung ziehen?

Schreibt uns an, postet Kommentare, oder klagt an warum wir diese gut bezahlten Jobangebote nicht verdammt nochmal an euch weiterleiten und euch selbst entscheiden lassen!

Kategorien: Jobs, Sonstiges, StugA | Tags: | 6 Kommentare

6 Responses to “Studieren zum Führen von Krieg”

  1. raffa sagt:

    ich glaube es ließt einfach niemand das blog 😀 zumindest niemand, den die Thematik interessiert (ohoh gewagte Unterstellung)…

    cheers,
    raffa

  2. sjauert sagt:

    hm, ich denke das stimmt nicht ganz: es liest m.W. *fast* niemand *außerhalb des StugA und seines engsten Umfeldes* das Blog…

  3. egal sagt:

    … zum Führen von Krieg. Irgendwas stimmt an dieser Formulierung nicht. Also würde man forschen und aufrüsten “zum Führen von Krieg”… Als hätten wir die Bundeswehr “zum Führen von Krieg”… So einfach ist das zum Glück heutzutage alles nicht mehr.

    Manche Meinungen sollten überdacht werden und nicht per Copy&Paste aus den 68igern übernommen werden.

  4. Andreas sagt:

    Hm, ich sehe das Thema auch etwas anders.

    Den Aufhänger (bzw. die Überschrift) finde ich persönlich etwas reißerisch.

    Ich selber habe eine gute, fundierte und echt schöne Ausbildungszeit in einem Bremer Rüstungsunternehmen erlebt. Daher kann ich erstmal aus erster Hand behaupten: Es ist nicht überall Rüstung drin, wo Rüstung drauf steht!

    Ich bin auch der Meinung, dass unsere Handelsschiffe momentan ohne Deutsche Kriegsschiffe vor der Küste Somalias sicher noch weniger zu lachen hätten… Das ist nur ein aktuelles Beispiel von vielen.
    Also auch hier gilt: Nicht überall wo Krieg drauf steht, ist auch Krieg drin!

    Es gibt leider immer noch Menschen auf dieser Welt, die sich nicht an friedliche und waffenfreie Umgangsformen miteinander oder mit anderen Völkern halten wollen. Gegen diese Menschen muss man sich nach wie vor – wenn es eben sein muss – auch mit Waffengewalt wehren können.

    Eine Welt ohne Gewalt, Krieg und Waffen ist jetzt und in den nächsten 100 Jahren (oder mehr) nicht mehr als ein schöner rosaroter Traum. Die Realität sieht eben leider anders aus.

    Dass die Universität im Allgemeinen sich von der Rüstungsindustrie distanziert ist imho völlig okay. Nur sollte man nicht glauben, dass es ganz ohne diesen “Wirtschftszweig” gehen kann.

    Dass Jobangebote nicht an uns Studis weitergeleitet werden… nun ja. Uns diese Möglichkeiten vorzuenthalten halte ich nicht für richtig, kann die Entscheidung aber zumindest nachvollziehen und respektieren. Die Bremer Uni ist nun mal so. Und damit kann ich auch gut leben (und bisweilen interessante Diskussionen mit Kommilitonen und Professoren darüber halten 😀 ).

    Diejenigen, die gerne als Studi in Sebaldbrück (oder sonstwo) arbeiten möchten können sich ja auch immer noch selbst initiativ dort bewerben.

    Viele Grüße
    Andreas

  5. raffa sagt:

    Es gibt leider immer noch Menschen auf dieser Welt, die sich nicht an friedliche und waffenfreie Umgangsformen miteinander oder mit anderen Völkern halten wollen. Gegen diese Menschen muss man sich nach wie vor – wenn es eben sein muss – auch mit Waffengewalt wehren können.

    Wieso ist die Bundeswehr in Afgahnistan? Verteidigt sie dort unsere Freiheit?

  6. sjauert sagt:

    > Wieso ist die Bundeswehr in Afgahnistan? Verteidigt sie dort unsere Freiheit?
    Ich glaube Volker Pispers sagte das bei einem ähnlichen Beispiel in etwa so:

    Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis. Früher dienste sie dazu, das zu verteidigen, was uns gehört. jetzt verteidigen wir allerdings auch das, was wir gerne hätten.

    Sicher etwas polemisch, aber bisschen was dran ist schon, oder?